Verblödet unsere Jugend? Vermindern Communities die Leistungsfähigkeit der Gehirne ihrer Benutzer?
Verwandelt young.de seine Nutzer in Cyberspace-Zombies, die Stunde um Stunde vor dem
Bildschirm ihre Zeit vergeuden, anstatt tolle Bücher zu lesen?
Alles gute Fragen, auf die wir eine Antwort wagen wollen.
Hierzu laden wir den geneigten Leser auf ein kleines Gedankenexperiment ein.
Was wäre, wenn das Internet schon vor 300 Jahren erfunden worden wäre, der Buchdruck aber erst vor 10 Jahren?
Die Chancen stünden gut, dass Wissenschaftler vor einer Vereinsamung unserer Jugend durch das Lesen von Büchern
warnen würden. Denn gelesen wird vor allem allein, im stillen Kämmerlein, unter künstlichem Licht. Mediziner würden
vor mangelnder Bewegung warnen und vor Augenkrankheiten: Die Kurz- und Weitsichtigkeit sei auf das Lesen von Büchern
zurückführen. Sozialwissenschaftler
würden vor mangelnder Interaktionsfähigkeit und zunehmender Isolation warnen. Auch die Befürchtungen unserer Lehrer
und Eltern wären enorm: Von einer "Unterstimulierung der Sinne" beim Lesen wäre die Rede. Und vor der gefährlichen
Linearität des neuen Mediums würde gewarnt - schließlich bleibt dem Leser nichts anderes übrig, als dem einen
Handlungsstrang zu folgen. Es hieße, Bücher würden die Kreativität einschränken, das eigene Urteilsvermögen verkümmern
lassen und schließlich natürlich auch dumm machen. Es würde Politiker geben, die zur Schließung
von Bibliotheken aufforderten - jenen Horten, in denen gleich Dutzende von sonst so energiegeladenen, kreativen
Jugendlichen stumm vor sich hin lesen, ohne auch nur das geringste Bedürfnis am Kennenlernen der anderen Altersgenossen zu
zeigen.
Es ist in Mode, das Internet, Handys, Fernsehen, Filme und Popmusik - kurz: unsere heutige Populärkultur - als Wurzel
allen Übels für eine angebliche Verdummung der Jugend verantwortlich zu machen. Wir von young.de bitten darum,
dieser Demagogie keine Folge zu leisten. Sie zeugt von einer verkrusteten Ideologie, die Angst vor allem Neuen in den
Mittelpunkt aller pädagogischen, gesellschaftlichen und technologischen Überlegungen stellt, Innovationen hemmt
und letztendlich nichts anderes beweist als das "alt werden" ihrer Vertreter.
Sie entbehrt jeder Grundlage.
Communities wie young.de zwingen den Nutzer sich auszutauschen, zu lernen, zu interagieren. Viel läuft hier
über Sprache ab: Der Versand von privaten Nachrichten, das Verfassen von Beiträgen in den zahlreichen Foren, selbst
Textnachrichten im Chat. Schüler und Schülerinnen, die young.de regelmäßig benutzen, schreiben mehr als in der Schule.
Sie nehmen ihre Umwelt aktiver wahr, denn sie diskutieren über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in den young.de
Foren. Sie bilden sich eine Meinung - und was viel wichtige ist: Sie lernen, eine Meinung zu vertreten.
Aber auch soziale Werte wie Toleranz gegenüber andersdenkenden, die gegenseitige Hilfe und Unterstützung bei Problemen
jeglicher Art werden bei young.de stark gefördert.
Young.de ist für absolut jeden geeignet.